Gymnasium Kaltenkirchen, Flottkamp 34, 24568 Kaltenkirchen Tel: 04191-3001

AG im Schnee: Ski-Fahrt nach Aschau

Sonntag (26.01.20)

Einmal quer durch Deutschland: In Kaki trafen wir uns morgens mit Herrn Heinrichs, Herrn Subklew und Frau Frenz. Um 7:45 Uhr fuhr auch schon unsere Bahn nach Eidelstedt, von wo aus wir nach Hamburg-Dammtor fuhren und in den ICE nach München umgestiegen sind. Um 16:30 Uhr kamen wir dann in Aschau an. Im Hotel angekommen, durften wir direkt unsere Zimmer beziehen. Kurz darauf wurden wir in die Hausregeln eingeweiht und erhielten unsere Ski und Skischuhe vom hauseigenen Verleih.

Pünktlich um 18:45 Uhr waren dann alle zum Abendessen versammelt. Nach dem Essen hatten wir bis 21 Uhr Freizeit. Schließlich kehrte langsam Ruhe im Hotel ein.

Auch wenn die Bahnfahrt ziemlich lang war, war sie doch durch die netten Lehrer und unsere Mitschüler spaßig.

Montag (27.01.20)

Der Startschuss dieses Tages war das Frühstück, welches jeden Tag um 8 Uhr stattfand. Dann ging es endlich los: Zum ersten Mal schlüpften wir in unsere Skiausrüstung. Dann trafen wir Thomas, der für die nächsten Tage unser Busfahrer sein sollte. Er unterhielt uns mit Witzen und Geschichten aus seinem Leben. Während der Fahrt waren viele von der Landschaft begeistert.

Nun kamen wir am Übungshügel in Sachrang an. Dieser Hügel war ein idealer Platz, um das Skifahren zu lernen. Zu Beginn gab Herr Heinrichs uns eine Einführung in die Welt des Skifahrens. Herr Subklew nahm die Fortgeschrittenen mit auf die Piste, während die Anfänger bei Herrn Heinrichs und Frau Frenz blieben. Die Anfänger übten das Bremsen mit Hilfe der „Pizza“-Technik und geradeaus fahren mit der „Pommes“-Technik. Am Nachmittag hatten alle die Möglichkeit, auf der Piste zu üben. Um 16:30 Uhr war dann der erste Tag auf Skiern vorbei.

Um 18:45 ging es dann wieder zum Abendessen. Um 20 Uhr trafen wir uns alle und spielten zusammen die unterschiedlichsten Spiele. Dann hieß es: Gute Nacht!

Dienstag (28.01.20)

Dienstag war unser 2. Tag auf Skiern. Allerdings fuhren wir nicht wie zuvor in das Skigebiet nach Sachrang, sondern 45 Minuten mit dem Bus nach Österreich, um genauer zu sein nach (Hoch-)Kössen. Auf unserer Busfahrt durch die Berge hörten wir über die Busanlage Stimmungsmusik, was dann später zum Standard wurde. In Kössen angekommen bekamen wir erst einmal unsere Skipässe. Anschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Die Fortgeschrittenen fuhren mit Herrn Subklew mit den Gondeln auf den Berg. Dort angekommen ging es mit dem Sessellift zur Bergspitze, von wo sie dann den ganzen Weg zurück ins Tal fuhren. Die zweite Gruppe, unter Aufsicht von Herrn Heinrichs, übte weiter im Tal das Skifahren. Gruppe drei, unter Aufsicht von Frau Frenz, tat das gleiche an einem höhergelegenen Tellerlift.

Während der einstündigen Mittagspause im Talrestaurant fing es an zu schneien. Es war zwar schön anzusehen, jedoch musste der Berg auf Grund des Unwetters für den restlichen Tag abgesperrt werden. Nach dem Unwetter wurden die Pisten im Tal wieder freigegeben und wir konnten weiter üben.

Um 16:30 Uhr ging es dann zurück in unser Hotel, wo es wie gewohnt um 18:45 Uhr Essen gab. Bis 21 Uhr hatten wir dann wieder Freizeit. Danach erzählten uns die Lehrer “ausgefallene“ Gutenachtgeschichte.

Mittwoch (29.01.20)

Mittwoch ging es das zweite Mal nach Hochkössen in Österreich. Wie am Tag zuvor gab es auch dieses Mal eine Gruppe, die direkt auf den Berg fuhr, während die anderen Gruppen weiter am Tellerlift übten und sich auch verbesserten.

Dann war die tägliche Mittagspause auch schon gekommen. Neben dem Essen wurden Mau-Mau und andere Spiele gespielt. (Nach einiger Zeit hatten auch die Letzten die Regeln von Mau-Mau verstanden ;-).)

Nach der Mittagspause ging es wieder ab auf die Piste und verbesserten weiter unsere Skitechnik.

Am Abend spielten wir alle zusammen Werwolf. Um 21 Uhr warteten alle Schüler brav auf ihren Zimmern, um zu erfahren, wie die Geschichten des vorigen Abends denn nun weitergehen würden.

Donnerstag (30.01.20)

Schließlich war unser letzter Tag auf Skiern gekommen. An diesem Tag fuhren wieder alle zusammen mit den Gondeln auf den Berg. Donnerstag fuhren auch manche das erste Mal mit Stöcken. Wir hatten die Wahl, ob wir die Talabfahrt machen wollten, oder ob wir nur von der Bergspitze bis zum Sessellift fahren wollten. Am Ende unseres Skitages fuhren wir fast alle zusammen die Talabfahrt. Dies war ein Erlebnis der besonderen Art und ein wirklich toller Abschluss.

Um 20 Uhr fand dann die Disko statt, bei der wir einige Lieder aus unserer Playlist wiedererkannten. Vor dem Schlafen hatten dann alle ihre Koffer gepackt, um am nächsten Morgen abfahrbereit zu sein.

Freitag (31.01.20)

Es war unser letzter gemeinsamer Tag und es hieß: Zurück in die Heimat! Auf der Zugfahrt wurde viel gespielt, Sitzplätze wurden geklaut und der ein oder andere hat ein Nickerchen gemacht. Trotz langer Zugfahrt hatten alle gute Laune. Während der Zugfahrt erhielten einige auch ihre Zeugnisse, welche sogar richtig gut waren! Doch unser Zug hatte Verspätung und so kamen wir eine Stunde später als geplant in Kaltenkirchen an. Hier wurden alle von ihren Familien empfangen.

Wir waren alle froh wieder Zuhause zu sein, aber auch traurig, da so eine schöne Zeit ihr Ende fand.

Sam Sommer & Robin Schwarz (Klasse 9a)

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