Kunstprojekt „Hürden der Gesellschaft“

In diesem Schuljahr haben wir, die 9b, zusammen mit Frau Gruchmann in der Tagesförderstätte in Kaltenkirchen eine Vernissage durchgeführt. Im Kunstunterricht hatten wir „soziale Interaktionen“ als Thema für unsere Werke gewählt. In Zusammenarbeit mit der Tagesförderstätte konnten wir unser Kunstprojekt über die „Hürden der Gesellschaft“ ausstellen.

Basierend auf einem Gemälde, das vor dem 20. Jh. entstanden sein sollte, analysierten wir die abgebildeten sozialen Interaktionen. Diese sollten wir, nachdem wir uns mit jenen auseinandergesetzt haben, auf unsere eigene Leinwand im Pop-Art-Stil übertragen. Diese Kunstrichtung wird durch bunte, kräftige Farben, nicht realitätsnahe Objekte und formatfüllende geprägt.

Die Tagesförderstätte in Kaltenkirchen betreut hilfsbedürftige Erwachsene jeden Alters. Um sie in die Wirtschaft und die Gesellschaft zu integrieren, gibt es auch eine Werkstatt, in der sie Produkte für andere Firmen herstellen. Wir haben uns für die Tagesförderstätte als Ausstellungsort entschieden, da diese mit ihrem sozialen Engagement viele unserer sozialen Interaktionen widerspiegelt. Außerdem wollten wir diesen Menschen eine kleine Freude mit unseren Gemälden bereiten, indem wir diese über einen längeren Zeitraum dort hängen lassen. 

Die Schüler unserer Klasse zeigten großes Interesse an den Gemälden, da dieses Großprojekt eine Abwechslung zum normalen Kunstunterricht war. Einige zeigten besonders viel Engagement, sie blieben nach dem regulären Unterricht noch länger in der Schule, um an ihrem Werk fleißig weiter zu arbeiten. Der Mehrheit der Schüler unserer Klasse gefiel die Ausstellung sehr gut, jedoch war die Hängung der Bilder zum Teil eine echte Herausforderung.  Insgesamt aber war es laut der 9b ein erfolgreiches, abwechslungsreiches Projekt.

Am Ende wurden die Gäste gebeten, ihren Eindruck in ein vorbereitetes Gästebuch zu verfassen. Laut diesen Kommentaren kam die Ausstellung wohl sehr gut an, was die Klasse sehr erfreut hat. Allerdings wurde schon zum Anfang hin das große Interesse der Besucher sichtbar, was sich durch das Stellen von interessierten Fragen und das Hineinversetzen in den Künstler zeigte. Alles in Allem hat es unseren Gästen sehr gut gefallen, was wir aus unseren eigenen Eindrücken nur bestätigen können.

Während der Ausstellung haben wir Spenden gesammelt, die der Tagesförderstätte zu Gute gekommen sind.  Als Dankeschön für das gelungene Projekt.