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Neues aus der Begabtenförderung (Teil I: Mappenberatung)

Was macht eigentlich die Begabtenförderung an unserer Schule?

 Unter dieser Frage werden in den nächsten Wochen immer wieder neue Beiträge aus den einzelnen Bereichen unserer Begabtenförderung veröffentlicht und in der Vitrine vor dem Verwaltungstrakt ausgestellt.

Der heutige Beitrag ist der Erfahrungsbericht einer ehemaligen Schülerin, die bei Frau Gruchmann an der Kunstmappenberatung teilgenommen und sich mit dieser erfolgreich für ihr Studium beworben hat.

Sollte der Artikel Interesse bei euch/Ihnen wecken, so steht Frau Gruchmann als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

 gez. J. Schäffer

 

Mappenberatung für eine Bewerbung an der Kunsthochschule

„Ein paar Monate vor meiner Bewerbung für die Kunsthochschule bot mir Frau Gruchmann eine Mappenberatung und Begleitung meiner künstlerischen Arbeit an. Dies traf sich sehr gut für mich und es war vorteilhaft, von Anfang an jemanden mit einem geschulten Auge an Bord zu haben, der mit Interesse und Begeisterung, Rat und Tat zur Seite stand.

Also fing ich an, mir ein Thema zu suchen, das mich persönlich beschäftigt hat und fertigte erste Skizzen/ Zeichnungen/ Mindmaps an, um diese Frau Gruchmann im Vieraugengespräch zu präsentieren. Zusammen haben wir das Thema auf wesentliche Punkte fokussiert und dahingehend Ideen ausgeweitet und sind somit immer tiefer in die Unterthemen gelangt.

Zuhause habe ich diese Gedanken aufgegriffen, habe daran weitergearbeitet und dann alle paar Wochen Frau Gruchmann wieder mit meiner Mappe einen Besuch abgestattet. Es war schön, immer wieder neue Anregungen und Denkanstöße von ihr zu bekommen, in welche Richtungen man noch gehen könnte. Zudem war es für mich sehr hilfreich, dass jemand Außenstehendes mit Erfahrung im künstlerischen Bereich einen Blick über die Arbeiten geworfen hat, denn in den meisten Fällen kann man selbst keine wirkliche Distanz zu seinen Werken erfahren und sie neutral betrachten. Somit wurde ich dann auch öfter zu einem Perspektivenwechsel angeregt und neue Sichtweisen und Ideen kamen wieder ins Spiel.

Neben Ratschlägen zu technischen Vorgehensweisen, bekam ich auch Ermutigungen zu Erprobungen von neuen Materialien und Angaben zur formellen Gestaltung einer Mappe. Mit der Beratung von Frau Gruchmann war ich rundum zufrieden und ging nach jedem Gespräch voller Energie und mit neuen Inspirationen nach Hause. Ihre Ratschläge und Kritik waren sehr konstruktiv und auch einfühlsam. Ich fühlte mich nach der Mappenerstellung und Besprechung motiviert und auch sehr gut vorbereitet auf die künstlerische Aufnahmeprüfung, die später an der Kunsthochschule stattfand.

Ich persönlich kann jedem Schüler / jeder Schülerin, der oder die sich für ein künstlerisches Studium bewerben möchte, eine Mappenberatung auf jeden Fall empfehlen.

 

Ich war mit meiner Mappe/ Bewerbung und letztendlich künstlerischen Aufnahmeprüfung erfolgreich und studiere nun Kunst im Sozialen – Kunsttherapie und Kunstpädagogik. Dieser Studiengang richtet sich an Menschen, die mit künstlerischer Arbeit im sozialen Bereich tätig werden wollen. Ein häufiges Arbeitsfeld ist zum Beispiel der Klinik- oder Kurbereich sowie eigenständige Praxen oder auch Kinder- und Jugendarbeit. Kunsttherapie gehört zu dem Feld der angewandten Kunst und ist heutzutage beispielsweise eine Alternative zur Gesprächstherapie.“

verfasst von Gina Schütze im Mai 2018

 

                        Hier ist mein Atelierplatz in meiner Kunsthochschule zu sehen

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