Ergebnisse der Umfragen – kurze Rückmeldung

Liebe Schüler:innen,
liebe Eltern,

wir bedanken uns herzlich für die Teilnahme an den Umfragen zum Distanzlernen an unserer Schule. Unten verlinkt könnt ihr / können Sie die Umfrageergebnisse nun öffentlich einsehen; die Textantworten sind aus Gründen des Datenschutzes hier nicht angegeben. Gern möchten wir euch und Ihnen jedoch die zentralen Rückmeldungen hier zusammenfassen und Ihnen auch mitteilen, auf welche unterschiedlichen Weisen wir bereits erste Maßnahmen aus den Rückmeldungen abgeleitet haben.

Zunächst einmal freuen wir uns über das insgesamt positive Bild, das sich aus den Rückmeldungen ergibt. Wir wissen, dass die momentane Situation für unsere Schulgemeinschaft eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Unsere Lehrkräfte stellen Ihre Arbeitsweise völlig um, um den Kontakt zu unseren Schüler:innen aufrechterhalten und fachlichen Kompetenzerwerb weiter ermöglichen zu können. Die Pandemie erfordert von uns allen ein hohes Maß an Flexibilität, um der Kurzfristigkeit der Beschlüsse aktueller Maßnahmen gerecht werden zu können. Das „Wieder-Umdenken“ ist zu unserem steten Begleiter geworden und fordert uns allen viel ab.

 

Liebe Schüler:innen,

auch euch soll an dieser Stelle ein Dank und großer Respekt ausgesprochen werden! Die Umfragen ergeben ein klares Bild darüber, dass ihr es täglich schafft, an unseren synchronen Aufgabenformaten teilzunehmen und auch die Lehrkräfteumfrage belegt, dass ihr eure Abgaben in einem hohen Maße pünktlich erledigt! Das alles ist unter den gegebenen Umständen keine Selbstverständlichkeit, aber ein deutliches Indiz dafür, wie sehr ihr auch an der Situation gewachsen seid und ein erhebliches Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen übernehmt! Wir sind davon beeindruckt und sehr stolz auf euch und eure täglichen Leistungen!

 

Liebe Eltern,

wir wissen, dass Sie zurzeit Großartiges leisten und auch wenn die Umfrageergebnisse zeigen, dass unsere Schüler:innen – Ihre Kinder- schon sehr selbstkompetent am Distanzlernen teilnehmen können, bedeutet das trotzdem, dass auch Sie durch die eventuelle Doppelbelastung, einerseits Ihren Kindern im Distanzlernen begleitend zur Seite stehen zu müssen und andererseits die größeren beruflichen Anforderungen zu meistern, großen Herausforderungen gegenüberstehen. Wir sind dankbar und beeindruckt, dass Sie ein solches Engagement an den Tag legen und somit uns als Schule und Ihre Kinder unterstützen. Wir nehmen jeden Tag wahr, wie groß auch Ihr Anteil an unserer guten Schulgemeinschaft ist, was sich zum Beispiel darin zeigt, dass einige von Ihnen auch in dieser herausfordernden Situation aktiv in Gremien der Schulentwicklung, im SEB und als Elternvertreter:innen mitarbeiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Nun aber konkret zur Umfrage:

Ein besonders deutlicher Wunsch unserer Schüler:innen und unserer Eltern liegt in einem einheitlichen Ankündigungsverfahren synchroner Unterrichtsformate. Mit Blick auf diesen Punkt konnte bereits die Feststellung der Anwesenheit der Schüler:innen sowie die Bekanntgabe (synchroner) Arbeitsweisen durch eine entsprechende Optimierung bei WebUntis verbessert werden. Zurzeit prüfen wir eine weitere Vertiefung dieser Anwendung zur Erleichterung weiterer Arbeitsabläufe und zur Vereinfachung von Kommunikationswegen. Grundsätzlich gilt, dass synchrone Verfahren in der vorigen Unterrichtseinheit, jedoch spätestens bis 14 Uhr am Vortage bekanntgegeben werden sollen.

Achtet / achten Sie bitte in der WebUntis App, die nun einen individualisierten Schülerstundenplan anzeigt, auf das kleine Kamerasymbol; es zeigt nun an, dass ein Unterricht als Videokonferenz stattfindet. Wichtig ist, dass ihr / Sie in der App im Bereich „Mehr“ die „BETA-Stundendetails“ aktiviert / aktivieren. Bei Fragen zur WebUntis-App wendet euch / wenden Sie sich bitte an Herrn Gagelmann (gm@gymkaki.net) oder an Herrn Treppmann (tr@gymkaki.net).

Wir planen, basierend auf Ihren Rückmeldungen, zurzeit eine vertiefte und über die Pandemiedauer hinausgehende Integration des IServ-Aufgabenmoduls in den Schulalltag, da es als gewinnbringende Organisations- und Strukturierungshilfe dienen kann.

Wir Lehrkräfte setzen uns sehr stark für eine weitere Professionalisierung des Distanzlernens ein. So haben wir dieses Jahr zwei Schulentwicklungstage im Distanzverfahren erfolgreich abgehalten. Ein zentraler Baustein dieser Tage bestand in individualisierten Fortbildungsangeboten zur digitalen Bildung, auch im Hinblick auf die Ausrichtung unserer Schule auf eine Zeit nach Corona. So stellen wir intensive Überlegungen dazu an, welche positiven Erkenntnisse und Erfahrungen aus dieser besonderen Zeit für uns auch in Zukunft eine Bedeutung im Schulalltag haben könnten und wie wir diese übernehmen wollen.

Unsere technische Infrastruktur haben wir dank der intensiven und unermüdlichen Unterstützung durch unseren Schulträger in der Schule immer weiter verbessert. Wir verfügen nun hausintern über zwei sehr moderne Server sowie über ein flächendeckendes WLAN im gesamten Schulgebäude und in der Turnhalle, sodass Schüler:innen, die in Präsenz oder im Rahmen der Notbetreuung anwesend sind, ungestört an Onlineangeboten teilhaben können.

Für unsere Schüler:innen, die in Präsenz in die Schule kommen, haben wir außerdem eine mobile, 86“ große interaktive Tafel angeschafft, um moderne Unterrichtssettings auch in unseren großen Räumen flexibel (Mensa, Aula…) arrangieren zu können.

Mit Blick auf die Unterrichtssituation sind wir dank der Umfrageergebnisse noch einmal dahingehend sensibilisiert worden, auf regelmäßige Pausenzeiten zu achten. Der Umfang der zu bearbeitenden Aufgaben bzw. der synchron stattfindenden Formate wird als überwiegend angemessen empfunden.

Liebe Schüler:innen,

bleibt diesbezüglich, wie aus dem Präsenzunterricht gewohnt, im Gespräch mit euren Lehrkräften, sollte es einmal zu Belastungsspitzen kommen.

Liebe Schulgemeinschaft,

wir alle leisten seit über einem Jahr mehr als sonst, wir stoßen an unsere Grenzen und brauchen auch Möglichkeiten der Rekreation. Deshalb steht an dieser Stelle ein bewusster Aufruf dazu, uns auch einmal einzugestehen, dass wir unter den derzeitigen Pandemiebedingungen nicht die gewohnten Ansprüche umfänglich erfüllen können. Wir wollen aber bestmöglich und für unsere Schulgemeinschaft gewinnbringend im gemeinsamen Miteinander die Schule gestalten und bewusst Dinge besser machen.

Abschließend bedanken wir uns sehr für die konstruktive Zusammenarbeit! Das aktuelle Zeitgeschehen stellt uns zwar einerseits gemeinsam vor große Herausforderungen. Andererseits zeigt die jüngere Vergangenheit uns jedoch auch, dass wir als Gemeinschaft – auch auf Distanz – diesen Herausforderungen gewachsen sind!

Wir wünschen euch und Ihnen alles Gute und beste Gesundheit!

Im Namen der gesamten Schulleitung

Tatjana Rahmani und Michael Treppmann