Leitlinien zu unserer Orientierungsstufe

Wir legen am Gymnasium Kaltenkirchen großen Wert auf die pädagogische Gestaltung des Übergangs von der Grundschule.

* Die Zusammenarbeit mit den Grundschulen unseres Einzugsgebiets findet durch Unterrichtshospitationen und intensive Gespräche statt. In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch treffen sich regelmäßig Kolleg/-innen der Grundschulen und der weiterführenden Schulen, um so den Übergang und die damit verbundenen Kompetenzen und Unterrichtsinhalte abzusprechen. Klassenleitungen der 4. Klassen und unserer Schule besuchen sich gegenseitig im Unterricht.
* Schnuppertage an unserer Schule, an denen die Grundschüler-/innen Unterricht besuchen dürfen und einen ersten Einblick in das Gymnasium nehmen, tragen dazu bei, dass der Übergang leichter fällt. Sie finden im Mai oder Juni nach der Anmeldung statt.
* Beratungsgespräche durch den Orientierungsleiter helfen bei der Entscheidung für den Besuch des Gymnasiums oder der Gemeinschaftsschule.
* Ein Elternabend im Februar für die Eltern und die Kinder der neuen fünften Klassen dient der Information über alle Fragen, welche die Orientierungsstufe betreffen. Während der Elterninformation erhalten die Kinder eine Stunde Probeunterricht durch Kolleg/-innen der 5. oder 6. Klasse. Daran schließt sich für alle eine Führung durch die Schule sowie die Möglichkeit zu Gesprächen in kleinen Gruppen an.
* Bei der Klassenzusammensetzung werden bestehende Freundschaften berücksichtigt. Eine Vielzahl an weiteren Kriterien – u.a. Wohnort, zuvor besuchte Grundschule, ausgewogenes Leistungs- und Geschlechterverhältnis – sorgt für ausgewogene Lerngruppen und trägt zu einer positiven Lernatmosphäre bei.
* Bei der Zusammensetzung des Klassenkollegiums wird ebenfalls auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis geachtet.
* Zu Beginn der fünften Klasse finden zwei Klassenlehrer-/innentage statt, die dem ersten Kontakt dienen und an denen die Kinder ausführlich Gelegenheit haben, ihre Fragen zum Schulanfang zu stellen und sich mit dem Gebäude und den Einrichtungen der Schule vertraut zu machen. Ein weiterer Projekttag kann der Klassenraumgestaltung und dem näheren Kennenlernen dienen.
* Die Eltern werden früh in die Beobachtungen zur Entwicklung der Lerngruppe einbezogen. Nach einem ersten Elternabend vier Wochen nach Schulbeginn laden die Klassenlehrer-/innen auf Wunsch zu Einzelgesprächen ein, in denen Erfahrungen mit dem Eintritt in die Orientierungsstufe ausgetauscht werden.
* Pädagogische Konferenzen nach den Herbstferien tragen dazu bei, frühzeitig den individuellen Förderbedarf eines Kindes festzustellen und entsprechende Fördermaßnahmen einzuleiten.
* Ein Elternsprechtag zu Beginn des zweiten Halbjahres ermöglicht zusätzlich eine klare Orientierung über die Entwicklung des Kindes an unserer Schule.
* LegasthenikerInnen erhalten eine zusätzliche Unterrichtsstunde. * Weitere Fördermaßnahmen in Form von Intensivierungsstunden innerhalb und nach der Unterrichtszeit sowie Fördernkurse z.B. in DAZ (Deutsch als Zweitsprache) unterstützen den Lernerfolg. * Für besonders begabte Schüler/-innen stehen verschiedenste Angebote während des Unterrichts (Drehtürmodell, Teilspringen, Forschungsprojekte und Wettbewerbe) bereit. Außerhalb des Unterrichts gibt es zahlreiche Enrichmentkurse.
* Das fächerübergreifende Methodenlernen in Klasse 5 und 6 unterstützt die Schülerinnen und Schüler, sich besser zu organisieren, Lerntechniken einzuüben und ihre Fähigkeiten im Bereich der Lesekompetenz und der Präsentation von Unterrichtsergebnissen zu entwickeln. Die Kinder nutzen dazu den Methodenpass in dem für alle Schüler/-innen der Orientierungsstufe obligatorischen Hausaufgaben- und Mitteilungsheft.
* In allen Klassen wird ein Präventionskonzept (z.B. zur Nutzung neuer Medien) durchgeführt, das die Persönlichkeit des Einzelnen und die Klassengemeinschaft stärken soll. Dazu haben die Klassen regelhafte Klassenratsstunden. Elternseminare zur Pubertät sind ein Angebot in Zusammenarbeit mit “Pro Familia” zur Unterstützung in der jetzt einsetzenden Entwicklungsphase.
* In den Unterricht integrierte Seminare zum Thema “Sexualität” helfen Schülerinnen und Schüler dabei, die eigene Entwicklung positiv zu erleben und die Veränderungen zu verstehen.
* Die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag, die von Oberstufenschüler/-innen durchgeführt wird, unterstützt in konzentrierter Lernatmosphäre individuell die Nach- und Vorbereitung des Unterrichts.
* Umfangreiche AG-Angebote der Schule und der Offenen Ganztagsschule tragen zur Integration der SchülerInnen in ihr neues Umfeld bei.
* Jede fünfte Klasse erhält mehrere Paten, welche den Kindern im Schulalltag und bei Klassenfeiern zur Seite stehen.
* Die Klassenräume der fünften und sechsten Klassen liegen räumlich üblicherweise beieinander, sodass die Kommunikation über Klassengrenzen hinweg gefördert wird.
* Orientierungsstufenfeste), die in Kooperation mit der Schüler/-innenvertretung organisiert werden, schaffen positive, außerunterrichtliche Schulerfahrungen.
* Fachtage in verschiedenen Fächern dienen der Vertiefung des im Unterricht Erarbeiteten.