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Spendenaktion des Gymnasiums Kaltenkirchen zugunsten des Tierheims Henstedt-Ulzburg

Fast pünktlich um ca. 07:45 Uhr brachen 23 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Kaltenkirchen mit 130€ Spendenerlös im Gepäck in Richtung Henstedt-Ulzburg auf. Ihr Ziel: Das dortige Tierheim. Das Problem: eine zu überbrückende Distanz von gut 10 km hin und zurück – und das alles zu Fuß! Dennoch, die Teilnehmer waren dank vorbildlicher eigener Motivation und vernünftigem Schuhwerk bestens gerüstet und so ging es dann auch im flotten Tempo los. Die ersten Kilometer fielen und die Betriebstemperatur stieg: Dort wurde eine Mütze abgesetzt, hier eine Jacke aufgemacht. Und somit war es auch nur kurz ernüchternd, dass, wenige Meter vor dem Ziel, einige Schülerinnen und Schüler feststellten, dass man hier auch mit dem Bus hätte hinfahren können.

Dort angekommen, wurde kurz verschnauft, etwas getrunken und gegessen und sich gleich den Fragen der Segeberger Presse, die zeitgleich eingetroffen war, entgegengeworfen, sodass die Dame von der Zeitung beim Notieren aller Wortmeldungen kaum mit dem Schreiben hinterherkam und schlussendlich hinzufügen musste, dass sie leider aus Platzgründen nicht alle Beiträge erwähnen könne – zu groß war das Wissen der Schülerinnen und Schüler bezüglich des Themas Tierschutz.

Die Enttäuschung darüber hielt nur kurz an, da Lucy mittlerweile erschienen war. Lucy ist eine Beagle-Hündin, die an Diabetes leidet und vollständig erblindet ist. Grund hierfür: falsche Haltung der Vorbesitzer. Umso erstaunlicher war, dass Lucy trotz des so traurigen Schicksals alles andere als scheu oder abwesend ist, sondern sehr verschmust und zutraulich auf die Soundkulisse der Horde von Schülerinnen und Schüler reagierte. Ein Kopfstreichler hier, ein Krauler da und es war klar: Lucy solle doch die Spende erhalten! Gesagt, getan, schnell noch ein Foto für die Dame von der Presse, natürlich mit Lucy samt Meute, und ab ins Tierheim – zusammen mit Jackie.

Jackie arbeitet im Tierheim und absolviert dort ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr und führte uns mit ihrer entspannten Art und ihrem umfangreichen Wissen souverän durch die Einrichtung. Es gab kein Tier, zu dem Jackie nicht mit einer kurzen Geschichte oder einer Anekdote aufwarten konnte. Sei es in der Katzenstation, wo noch fünf sehr verspielte junge Katzen herumsprangen, die zuvor in einem Haushalt mit mehr als 40 anderen Katzen gelebt hatten, oder der Uropa-Kater der mit seinen geschätzten 17 Jahren oder älter nur sehr sparsam zu dem Treiben der jungen Nachbarn herüberschaute. Anschließend ging es hinaus und beim Aufmachen der Tür und dem entgegenschallenden Gebell wusste man sofort, hier müsse es etwas Großes geben: Dino! Ein Leonberger-Mischling der nicht nur durch sein tiefes und lautes Bellen auf sich aufmerksam machte, sondern auch durch seine imposante Statur. Umso erstaunlich klangen dann die Worte Jackies: „Der ist ein Angsthase und will eh nur immer gestreichelt werden.“ Etwas ungläubig Richtung Jackie guckend, konnten wir uns so gar nicht vorstellen, dass Dino uns überhaupt in seine Nähe lassen würde. Zwei Minuten später, nachdem er sich an uns gewöhnt hatte, lag Dino auf der Seite, uns erwartungsvoll anguckend und wartete auf seine Krauleinheit. Diese musste jedoch noch auf sich warten lassen, da es ausdrücklich untersagt war, die Hunde zu füttern oder zu streicheln, da es auch Hunde mit schlimmer Vergangenheit gäbe und diese eventuell beißen könnten. Gründe für ein solches Verhalten sind fast immer die gleichen: falsche Haltung oder Aussetzen des Tieres. Dies traf ausnahmsweise auf das „Hunde-Liebespaar“ Looni und Charly nicht zu. Diese beiden entstammten einem guten Haushalt, nur das sich die Vorbesitzerin nicht mehr in der Lage sah, sie hinreichend zu versorgen. Nun gibt es sie nur im Doppelpack, was die Weitervermittlung natürlich schwierig gestaltet, da etwaige Interessenten oft nur nach einem Tier ausschalten hielten. So warten sie im Tierheim immer noch auf ein neues Zuhause.

Etwas traurig verließen wir daher die Hunde und begaben uns auf den Hinterhof, um verschiedenste Vögel, Kaninchen, Meerschweine, Chinchillas genauer zu betrachten. Auch lief uns die ein oder andere Katze über den Weg, die sich streicheln ließ und dann wieder langsam von dannen zog. Anschließend gab es noch bei den spendablen Hühnern für einen Schüler ein Ei und dann war die Besichtigung auch leider schon wieder zu Ende. Nach einer kurzen Verabschiedung von unserer netten Betreuerin ging es dann auch ohne Umwege und im schnellen Marsch zurück zur Schule, nicht ohne an die Worte von Jackie zu denken, die sie uns noch mit auf dem Weg gab. Es könne jeder helfen, es müsse auch nicht immer Geld sein, sondern auch gern alte Decken oder Katzenstreu oder auch das Gassi gehen der Hunde sei für die Mitarbeiter des Tierheims schon eine gern gesehene Hilfe.

Verena Röschmann und Eric Willkommen

Kunstprojekt „Hürden der Gesellschaft“

In diesem Schuljahr haben wir, die 9b, zusammen mit Frau Gruchmann in der Tagesförderstätte in Kaltenkirchen eine Vernissage durchgeführt. Im Kunstunterricht hatten wir „soziale Interaktionen“ als Thema für unsere Werke gewählt. In Zusammenarbeit mit der Tagesförderstätte konnten wir unser Kunstprojekt über die „Hürden der Gesellschaft“ ausstellen.

Basierend auf einem Gemälde, das vor dem 20. Jh. entstanden sein sollte, analysierten wir die abgebildeten sozialen Interaktionen. Diese sollten wir, nachdem wir uns mit jenen auseinandergesetzt haben, auf unsere eigene Leinwand im Pop-Art-Stil übertragen. Diese Kunstrichtung wird durch bunte, kräftige Farben, nicht realitätsnahe Objekte und formatfüllende geprägt.

Die Tagesförderstätte in Kaltenkirchen betreut hilfsbedürftige Erwachsene jeden Alters. Um sie in die Wirtschaft und die Gesellschaft zu integrieren, gibt es auch eine Werkstatt, in der sie Produkte für andere Firmen herstellen. Wir haben uns für die Tagesförderstätte als Ausstellungsort entschieden, da diese mit ihrem sozialen Engagement viele unserer sozialen Interaktionen widerspiegelt. Außerdem wollten wir diesen Menschen eine kleine Freude mit unseren Gemälden bereiten, indem wir diese über einen längeren Zeitraum dort hängen lassen. 

Die Schüler unserer Klasse zeigten großes Interesse an den Gemälden, da dieses Großprojekt eine Abwechslung zum normalen Kunstunterricht war. Einige zeigten besonders viel Engagement, sie blieben nach dem regulären Unterricht noch länger in der Schule, um an ihrem Werk fleißig weiter zu arbeiten. Der Mehrheit der Schüler unserer Klasse gefiel die Ausstellung sehr gut, jedoch war die Hängung der Bilder zum Teil eine echte Herausforderung.  Insgesamt aber war es laut der 9b ein erfolgreiches, abwechslungsreiches Projekt.

Am Ende wurden die Gäste gebeten, ihren Eindruck in ein vorbereitetes Gästebuch zu verfassen. Laut diesen Kommentaren kam die Ausstellung wohl sehr gut an, was die Klasse sehr erfreut hat. Allerdings wurde schon zum Anfang hin das große Interesse der Besucher sichtbar, was sich durch das Stellen von interessierten Fragen und das Hineinversetzen in den Künstler zeigte. Alles in Allem hat es unseren Gästen sehr gut gefallen, was wir aus unseren eigenen Eindrücken nur bestätigen können.

Während der Ausstellung haben wir Spenden gesammelt, die der Tagesförderstätte zu Gute gekommen sind.  Als Dankeschön für das gelungene Projekt.

Schulhofgestaltung

Über 12.000€ hatte der Sponsorenlauf im letzten Jahr jeweils für UNICEF sowie für die Verschönerung des Schulhofes eingebracht. Nun sind mit den fünf Sitzgruppen (Foto) die ersten Anschaffungen eingetroffen. In den Sommerferien erfolgt zudem die Errichtung eines weiteren Fußballkleinfeldes, eine neue Tischtennisplatte, die Reparatur einer bereits vorhandenen Platte sowie die Gestaltung einer weiteren Laube.

Vielen Dank den beteiligten Schülerinnen und Schülern (SV und JuBoKaki) sowie insbesondere Herrn Schütt für die Organisation!

12.242,05€

Dieser Betrag ist beim Sponsorenlauf im Herbst für UNICEF zusammen gekommen.

Der gleiche Betrag steht uns als Schule für die weitere Gestaltung des Schulhofes zur Verfügung!

Nochmals vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufer und vor allem an alle Sponsoren!

Dass es bei der Erstellung der Spendenbescheinigungen zu Verzögerungen gekommen ist, bedauern wir sehr!

Von Kindern – für Kinder

Unsere Schule unterstützt schwerstkranke Heranwachsende

Abi-Jahrgang des GymKaki übergibt Spenden an das Hamburger Kinderhospiz Sternenbrücke

„Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ – getreu diesem Motto unterstützt das Kinderhospiz Sternenbrücke seit nun fast 14 Jahren heranwachsende junge Menschen, die an einer unheilbaren und lebensbegrenzenden Krankheit leiden, mit vielfältigen palliativ-medizinisch-pflegerischen Maßnahmen. Diese Aufwendungen werden allerdings nur zur Hälfte von den Pflege- und Krankenkasse getragen, sodass die Einrichtung jährlich private Spenden im siebenstelligen Bereich benötigt.

Deswegen entschied sich das Gymnasium Kaltenkirchen dafür, erneut die Sommerfest-Einnahmen von 2016 als Start ins neue Jahr an das Hamburger Kinder-Hospiz zu spenden. Am Montag, den 13.02.2017, war es dann endlich soweit: Die beim Sommerfest im letzten Jahr erbrachten Spendengelder in Höhe von fast 2000 Euro konnten an das Kinderhospiz überreicht werden. Dafür kam Christiane Schüddekopf von der Sternenbrücke nach Kaltenkirchen, nahm den Scheck entgegen und veranschaulichte in einer Präsentation (u.a. mit Fotomaterial) auf einfühlsame Weise den Alltag im Hamburger Kinderhospiz.

Derzeit beschäftigen wir, die Schüler*innen des Q2f-Kurses von Frau Röschmann, uns im Rahmen des Kursthemas „Ethik“ mit Tod und Sterben in der heutigen Gesellschaft. Wir hatten die Gelegenheit, uns mit Frau Schüddekopf noch tiefer mit der Thematik auseinanderzusetzen. Darüber hinaus konnten auch einzelne Vertreter aus den anderen Religions- bzw. Philosophie-Kursen dazustoßen.

Generell kann man in Hospizen Sterbebegleitung, Leidenslinderung und palliativ-medizinische Unterstützung erhalten. Die Sternenbrücke konzentriert sich als Kinder-Hospiz dabei auf die Entlastungspflege von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahren und deren Familien. Diese können dann für vier Wochen pro Jahr einen Aufenthalt dort erhalten. Die mit nicht-heilbaren und lebensverkürzenden Krankheiten einhergehenden Schmerzen der Betroffenen werden dann versucht zu lindern und auch die Familienangehörigen wird eine angenehmere Zeit ermöglicht. Hierbei sollen die Familien möglichst viele positive Momente erleben. Das hilft nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig – z.B. bei einer späteren Trauerbewältigung durch die Erinnerungen an diese Augenblicke.

Außerdem wurde während des Vortrags hervorgehoben, dass die intensive und persönliche Pflege sowie Betreuung für Jeden so individuell und würdevoll wie möglich gestaltet werde. Darauf richte sich auch die Ausrüstung und Ausstattung der Räumlichkeiten aus. Ein Beispiel ist die Wiege mit integriertem Resonanzkörper im Musiktherapieraum. Damit können Erkrankte mit Sinneswahrnehmungseinschränkungen ebenfalls Musik fühlen bzw. erleben und sich mit ihrer Umwelt austauschen.    

Eine Schülerin konnte in diesem Zusammenhang von ihrem Besuch der Sternenbrücke am 1. Mai – dem jährlichen Tag der offenen Tür – berichten und die Wirksamkeit der vorhandenen Möglichkeiten bestätigen: Sie hatte das Wasserbett des Snoezelen-Raumes ausprobieren dürfen. Darin eingebaute Lautsprecher verhelfen auch Gehörlosen Klangreize wahrzunehmen und zu fühlen.

Uns Schüler*innen interessierte v.a. noch die psychischen Bewältigungsstrategien von und die Hilfen für die Betroffenen – erkrankte Kinder, die betroffenen Familien oder auch die Pfleger und Organisatoren. Wobei deutlich wurde, dass teilweise jüngere schwerstkranke Kinder sogar besser mit ihrer Situation umgehen können, als z.B. die Familie. Auch über das Eingehen auf individuelle Anreize vonseiten der Eltern oder aus medizinischer Sicht bzgl. einer Räumlichkeiten-Erweiterung wurde aufgeklärt – so wird bspw. gerade ein Stall für zwei Schweine gebaut. Diese haarfreien Tiere können den Erkrankten durch Körperkontakt helfen.

Zusammenfassend wurde allen am Vortrag Beteiligten deutlich, was für ein besonderes Projekt mit den Geldern gefördert wird. Außerdem wurde klarer, wie viel Zeit und Energie die direkt in die Pflege Involvierten in ihre Arbeit stecken.

Wir waren uns sich somit am Ende einig: Unser Einsatz hat sich gelohnt! Das GymKaki freut sich, hier erneut einen Beitrag zu leisten.

Wulf Jörck, Q2f

Schüler haben ein Herz für todkranke Kinder – Segeberger Zeitung vom 22.02.2017

Menschen begegnen im Cosmos-Café

Schon seit vielen Jahren nimmt die Stadt Kaltenkirchen Geflüchtete unter anderem aus Afghanistan, Eritrea und nicht zuletzt auch Syrien auf.

Erst seit wenigen Jahren, seit Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise, stößt dies jedoch auf viel Aufmerksamkeit von Anwohnern und Medien. Im Zuge dessen schrieb die Segeberger Zeitung im März 2016 einen Bericht über das Café Cosmos, ein Begegnungscafé für neue und alteingesessene Kaltenkirchener*innen.

Dort, im alten Tennisvereinsheim in der Schirnauallee 3-5 sollten Geflüchtete die Möglichkeit bekommen, mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen, um neue Leute kennenzulernen, und nicht zuletzt auch um ihr neu erlerntes Deutsch zu verbessern. Das einzige Problem: Die Kaltenkirchener*innen blieben fern.

Durch den Artikel aufmerksam gemacht, beschloss die Jugend-Debattiert-AG von Herrn Mitzloff, in den Sommerferien zu Besuch zu kommen, um die Geflüchteten zu treffen und eventuell in Zukunft sogar mit ihnen zu debattieren.

Den ersten Kontakt suchte eine ehemalige Schülerin, die sich um die Organisation die Treffen kümmerte, im Juli. Schon beim ersten Treffen wurden Facebook- und Telefonkontakte ausgetauscht und es herrschte großes Interesse an der Begegnung mit den Schüler*innen seitens der Geflüchteten.

Im Zuge der Sommerferien gab es mehrere Treffen im Café Cosmos, zu denen nicht nur Schüler*innen der AG erschienen, sondern auch Herr Mitzloff selbst. Freundschaften wurden geschlossen, gemeinsame Gesprächsthemen und Projekte wurden gefunden. Von Videospielen bis Musik, von Sport bis Backvorlieben und sogar Diskursen über lokale Politik wurde kein Thema ausgelassen.

Im September sind bisher vier weitere Treffen am Montag den 12., Dienstag den 13., sowie Montag den 26. und Dienstag den 27. 9. jeweils ab 16 an der Schirnauallee 3-5 geplant. Für Oktober stehen die Pläne noch nicht fest, können aber bei Interesse bei Maren Quaester über die unten stehende E-Mail-Adresse erfragt werden.

Jede*r Interessierte ist sehr herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen und Kaltenkirchens neue Bewohner*innen zu treffen. Das geht völlig ohne Anmeldung und ganz spontan zu den oben genannten Zeiten, oder auch über Absprache mit Herrn Mitzloff und/ oder Maren Quaester, der Initiatorin der Café-Besuche unter maren.quaester@gmail.com.

Wenn die Begegnung mit interessanten neuen Leuten und die Möglichkeit, für einige Leute wirklich etwas zu verbessern nicht Köder genug ist, dann bleibt immer noch die Aussicht auf Kuchen im Café. Wir freuen uns über und auf jede*n Interessierte*n!

Im September wird gelaufen…

…und zwar für einen guten Zweck.

Die „JuBoKakis“ (UNICEF-Juniorbotschafterinnen 2015) haben ein neues großes Projekt und planen zusammen mit der Fachschaft Sport einen Sponsorenlauf am 27.09.2016 (in einigen Schreiben ist noch vom 22.09. die Rede, dies ist aber nicht mehr zutreffend!):

„Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern.

in diesem Schuljahr werden wir, gemeinsam mit der Sportfachschaft, einen Sponsorenlauf veranstalten. Die Aktion, die wir dabei unterstützen, heißt „Wir laufen für UNICEF“ und wurde auch von UNICEF selbst ins Leben gerufen. Weitere Informationen zu dieser Aktion findet ihr hier: https://www.unicef.de/mitmachen/laufen.

Unser Sponsorenlauf wird am 27. September 2016 im Marschwegstadion stattfinden. Die Klassen 5-E und das Q1-Sportprofil werden an dem Lauf teilnehmen. Ihr werdet 50 Minuten Zeit haben, um so viele Runden wie möglich zu laufen. Wann genau ihr dran seid, werdet ihr in den ersten Tagen nach den Sommerferien von euren Klassenlehrern erfahren. Außerdem werden wir einige Spiele aufbauen, bei denen ihr euch z.B. gegen andere Klassen messen könnt. Für Essen und Trinken wird vom Abijahrgang gegen einen geringen Betrag gesorgt.

Dieser Lauf ist eine Schulveranstaltung, es besteht also eine Anwesenheitspflicht für alle Beteiligten!

Mit dem Sponsorenlauf wollen wir die Schule und UNICEF unterstützen, jeweils zu gleichen Teilen. 50% des gesamten Erlöses gehen an unsere Schule, die für die Schulhofgestaltung (u.a. drittes Fußballfeld, neue Tischtennisplatte, mehr Sitzgelegenheiten) verwendet werden.

Die anderen 50 % gehen an UNICEF. Mit dem Geld wird die UNICEF-Hilfe für Flüchtlingskinder unterstützt, wodurch die Arbeit vor Ort in Syrien und Nachbarländern besser wird. Unter anderem hat UNICEF bereits sieben sogenannte „Kinderfreundliche Orte“ eingerichtet, in denen Mütter und ihre Kinder auf der Flucht geschützt sind und sich ausruhen können.

Um diese Projekte unterstützen zu können sucht ihr euch Sponsoren, die einen Preis festlegen, den sie euch pro gelaufene Runde auszahlen. Sponsoren können eure Eltern, Großeltern, Nachbarn oder auch Firmen sein. Nach dem Lauf geht ihr, mit der von der Schule bestätigten Rundenzahl, zu euren Sponsoren, sammelt das Geld ein und überweist dann die Gesamtsumme auf das Konto des Fördervereins unserer Schule. Damit wir beide Projekte großzügig unterstützen können, versucht so viele Sponsoren wie möglich zu finden. Die Schüler/-innen mit den meisten Sponsoren und auch die mit den meisten gelaufenen Runden werden extra von uns ausgezeichnet und für ihr Engagement belohnt.

Wenn ihr noch Fragen habt wendet euch an uns (ag.kinderrechte@gymkaki.net) oder an Herrn Stümke (ruediger.stuemke@gymkaki.net).

Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Eure Jubokaki’s“

Die folgenden Sponsorenverträge werden noch überarbeitet, ebenso die Informationen für die einzelnen Klassenstufen:

Sponsorenvertrag Spendenlauf 2016 UNICEF

Info Spendenlauf Klassen 5-7

Info Spendenlauf Klasse 8

Info Spendenlauf Klasse 9

Info Spendenlauf Klasse E

Bescherung per Post

Liebe Schüler/-innen und Eltern,

wir wollen eine neue Aktion mit dem Namen „Bescherung per Post“ starten. Dafür bitten wir Sie, ähnlich wie bei „Weihnachten im Schuhkarton“ in einen Schuhkarton oder einem Päckchen kleine Geschenke zu packen, allerdings nicht für Kinder in Afrika, sondern für die Flüchtlingskinder in Kaltenkirchen. Ziel soll es sein, den Flüchtlingskindern eine Freude zu machen und sie mit einigen Gepflogenheiten unserer Kultur vertraut zu machen. Wenn genug Päckchen zusammenkommen, würden wir den Rest in Bad Bramstedt verteilen.

Der Inhalt sollte entweder für die ganz Kleinen (0-3 Jahre) sein, (also z. B. Windeln, ein Schnuller etc.) oder für die Größeren (also Stifte, Malblöcke, Schokolade, Sticker etc.). Bitte schreiben sie dies auf das Päckchen.

Die Päckchen sammeln wir dann ab Dienstag, 24.11., bis Freitag, 04.12., jede 2. große Pause im SV-Raum und verpacken sowie verteilen sie später weiter.

Vielen Dank!

Eure AG-Kinderrechte („JuBoKaki“)

PS: Gerne nehmen wir auch einzelne Sachspenden (z.B. Geschenk-/ Weihnachtspapier) entgegen.

kreativ & sozial – Der Markt ist eröffnet!

Die Schülerinnen und Schüler der Q2g übergaben ihr Werk am Dienstag, den 17.11.2015, an die an Demenz erkrankten Bewohner des Wohnbereichs 2 im DRK-Seniorenheim Kaltenkirchen.

Sie entwarfen und gestalteten über einige Wochen hinweg eine Wandmalerei, die nicht nur den Wohnbereich der Demenzkranken verschönern, sondern auch therapeutisch bereichern sollte. Dazu skizzierten sie einen Marktplatz mit Brunnen, Eiscafé, Kirche, Wohngebäuden usw., erstellten ein Farbkonzept, planten die Übertragung der Skizze auf die Flurwand, konzipierten einen in die Wandmalerei integrierten plastischen Marktstand unter Beachtung der gegebenen Sicherheitsbestimmungen, listeten notwendiges Material und setzten schließlich ihre Planungen ausdauernd gestalterisch um.

kreativ&sozial02

Immer mit dem Ziel vor Augen, dass das Werk als partizipative Kunstform von den Betrachtern eben auch genutzt werden soll. Auf dem Markstand werden tagsüber kleinere Speisen angeboten, an denen sich die Bewohner nach Lust und Laune bedienen können. Dies ist sinnvoll, da es Menschen mit Demenz aus verschiedenen Gründen häufig schwerfällt, zu festen Zeiten zu essen.

Eine besondere Herausforderung war für die Schülerinnen und Schüler das Gestalten vor Ort, denn es galt sich nicht nur mit den räumlichen Gegebenheiten zu arrangieren, sondern auch Feingefühl im Umgang mit den Bewohnern zu beweisen, die auf das nicht immer „pinselleise“ sondern zuweilen auch hämmernde Arbeiten manchmal sehr sensibel reagierten.

Ein herzlicher Dank für die Ermöglichung dieser Erfahrung geht an dieser Stelle an Pflegedienstleiterin Cindy Schneider, Wohnbereichsleiterin Claudia Michniewicz und den Auszubildenden Jorge Franck.

Die Q2g wünscht den Bewohnern viel Freude an und mit dem Marktplatz!
Die Q2g wünscht den Bewohnern viel Freude an und mit dem Marktplatz!

Laura Gruchmann