







Am Dienstag, dem 17.02.2026, kamen aufgrund des von dem WiPo Profil der E1c des Gymnasiums
Kaltenkirchen veranstalteten DialogP Politiker aller Landtagspartein (Ole-Christopher Plambeck, CDU; Ulrike Täck, Bündnis 90/Die Grünen; Thomas Hölck, SPD; Annabell Krämer, FDP) ans Gymnasium. Dort bereitete das Profil vier Gruppentische mit den Themen Sicherheit, Bildung, Mobilität und Soziale Medien in Schleswig-Holstein vor, um verschiedenste Fragen zu den Themen mit den Politikern zu diskutieren.
Und genau das ist DialogP, ein schulbasiertes Projekt zur politischen Bildung, welches für den direkten Austausch zwischen Politikern und Schülerinnen und Schülern sorgen soll.
Was dabei im Gedächtnis geblieben ist: Politiker sind auch nur Menschen mit menschlichen Fehlern und Meinungen, außerdem sollten wir alle wählen gehen. Denn wenn wir nicht wählen gehen, wählen wir indirekt die Menschen bzw. Parteien, deren Meinung wir nicht vertreten.
Die Gruppe ,,Sicherheit“ hat sich den Fragen des Sicherheitsgefühls sowie der Sicherheit von
Jugendlichen und im öffentlichen Raum gestellt. Eines war dabei allen Politikern klar: die Sicherheit in Schleswig-Holstein muss verbessert werden, wobei die Politiker unterschiedliche Ansätze hatten. Auch ein Zusammenspiel aus verschiedenen Lösungen wie Prävention, Überwachung durch Einsatzkräfte &
Videokameras, Gestaltungsanpassungen und Zivilcourage bzw. Zusammenhalt war allen Politikern wichtig.
Die Gruppe ,,Bildung” diskutierte mit den Politikern über den Fachkräftemangel und psychische Belastungen. Doch bei diesen Fragen kamen selbst die Politiker an ihre Grenzen, da es keine einfache Lösung gebe und finanzielle & personelle Ressourcen fehlen. Doch im Hinblick auf die mentale Gesundheit im schulischen Kontext sahen alle noch einen großen politischen Handlungsbedarf. Die Politiker betonten, dass der direkte Austausch und die Diskussionen wertvolle Erkenntnisse brachten, auf die man als Erwachsener nicht unbedingt kommt und die helfen werden, um bessere Umsetzungen zu
ermöglichen.
Die Gruppe der Mobilität stellte sich den Fragen des öffentlichen Nahverkehrs, wobei die Politiker
betonten, dass ein Ausbau des ÖPNV wichtig und wünschenswert sei. Jedoch würde der Ausbau und die Finanzierung des Deutschlandtickets einen hohen Kostenfaktor auslösen, wobei trotzdem nicht alle Schülerinnen und Schüler das Ticket kostenfrei bekommen würden. Dass eine Vergünstigung für Personen mit geringen finanziellen Mitteln umsetzbar sein sollte, war den Politikern allerdings wichtig.
Die Gruppe ,,Soziale Medien” hat sich mit der Frage eines Verbotes bis einschließlich 16 Jahren in Schleswig-Holstein beschäftigt. Dort spaltete sich die Meinungen gewaltig. Es gab Argumente wie Informationsbeschaffung und Austausch, welche ohne soziale Medien nicht möglich wären, außerdem gibt es bereits sehr viele Einschränkungen für Jugendliche. Allerdings gab es auch das große Argument dafür: man ist nicht in der Lage, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Internets vollständig zu
schützen.
Zusammengefasst haben die Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Argumente und Meinungen zu den unterschiedlichsten Themen mitgenommen und auch die Politiker konnten wichtige Erkenntnisse mitnehmen.
Es ist wichtig im Austausch über Politik zu bleiben, sei es mit der Familie, Freunden, Fremden oder eben Politikern, damit diese erhalten bleibt und verbessert werden kann.
Also bleibt neugierig und geht wählen,
man kann immer etwas verändern.
von Nele Reimann
