Archiv der Kategorie: Projekte

Ereignisse, Unterrichtsergebnisse und Erlebnis- bzw. Erfahrungsberichte

Mathematik-Olympiade 2017/2018

Interessierte Schülerinnen und Schüler sprechen bitte Ihre Mathe-Lehrkraft an oder wenden sich direkt an Frau Rohlfs, gerne auch per email: claudia.rohlfs@gymkaki.net.

Die erste Runde findet als „Hausaufgaben-Wettbewerb“ statt. Lösungen müssen bis Donnerstag, den 12.10.2017, schriftlich bei Frau Rohlfs abgegeben werden.

Die Besten der ersten Runde qualifizieren sich für die zweite Runde, diese findet am Mittwoch, den 15.11.2017, in der 1. und 2. Stunde in der Schule statt.

Die Landesrunde wird zweitägig am 23./24.2.2018 in Flensburg ausgetragen.

Paris, Paris – eine Woche nur Französisch?

Die Frage, die sich manche stellen, ist: Mussten wir viel Französisch sprechen? Nicht so wirklich, vieles haben die Lehrer geklärt oder wir auf Englisch…

Ein bisschen Französisch haben wir natürlich trotzdem gesprochen!

Die Reise fing recht simpel an: am 15. Juli trafen wir uns mit insgesamt 50 Schülern vom Gym und der DBS, vier Lehrern und einem gemeinsamen Ziel: Paris!

Wie ausgeschlafen wir am nächsten Morgen waren, hing davon ab, wie viel wir auf der 12-stündigen Busfahrt geschlafen hatten: nicht sehr viel, wenn man die Lehrer hier mal außen vor lässt…

Dann kam auch uns schon der stressige Alltag entgegen. Trotz des wenigen Schlafs haben wir nach unserer Ankunft gleich einen Ausflug in den Jardin du Luxembourg unternommen. Später besichtigten wir den Tour Montparnasse, von dem wir eine gute Aussicht über Paris genießen konnten. Abends machten wir dann einen sehr langen Spaziergang von unserem Hotel bis zur Seine, wo wir einen kurzen Blick auf Notre-Dame werfen konnten und die Gelegenheit ausnutzten, den Sonnenuntergang zu betrachten.

In den nächsten Tagen unternahmen wir viele Ausflüge, darunter auch eine Stadtrundfahrt. Während dieser Fahrt sahen wir zum Beispiel den Arc de Triomphe, die Avenue des Champs-Élysées und den berühmten Tour Eiffel!

Unter anderem besuchten wir das Centre Pompidou, das Museum Louvre, die Kirche Sacré-Cœur de Montmartre so wie das Schloss Versailles und dessen Gärten.

Obwohl wir viel unternommen haben, hatten wir viel Freizeit zum Essen und Shoppen.

Zum Glück sind wir abends meistens mit der Métro zum Hotel zurück gefahren, so dass wir nicht noch mehr laufen mussten.

Unsere persönlichen Highlights waren der Tour Montparnasse aufgrund der schönen Aussicht und die Mona Lisa im Louvre, weil sie zu den berühmtesten Gemälden der Welt gehört.

Was wir nicht so gut fanden, war, dass wir nicht auf den Eiffelturm konnten und auch, dass die Lehrer keinen Alternativplan hatten. Das sollte man nächstes Mal anders machen! Außerdem ist zu empfehlen, mehr als zwei Stunden Zeit für den Besuch des Louvre einzuplanen!

Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei den Lehrern für die tolle Gelegenheit zu dieser Fahrt und die Begleitung bedanken!

Von Melissa Peters & Sarah Lünstäden

Springende Äffchen, spannende Texte und ein animiertes Modell des Sonnensystems

Die Schüler des Drehtürmodells präsentieren ihre Projekte

20 Projekte, die in Partner- und Einzelarbeit während des letzten Schuljahres entstanden sind, wurden am Mittwoch, den 19. Juli 2017 von der zweiten bis zur fünften Stunde von Schülern der Klassenstufen fünf bis neun ausgestellt.

Mit Laufzetteln ausgestattet konnten sich die Schüler der fünften und sechsten Klassen, sowie ihre Lehrer Vorträge über die Arktis und Antarktis oder Gründe für das Sterben des Regenwaldes anhören, selbst programmierte Spiele, in denen Affen Bananen sammeln oder Autos durch eine Rennstrecke gesteuert werden ausprobieren, Fiktives und informative Texte über Viren oder den Klimaschutz lesen und Animationen ansehen.                                       Schüler und Lehrer hatten viel Spaß, während die Ergebnisse der tollen Arbeitsatmosphäre, die wir bei den Drehtür-Tagen erleben dürfen, vorgestellt wurden. Am Ende kamen zusätzlich eine achte und eine neunte Klasse vorbei, sodass zwischenzeitlich fünf Klassen gleichzeitig die Projekte ansahen.

Wir freuen uns auf einen weiteren erfolgreichen Präsentationstag mit vielen neuen und interessanten Projekten im nächsten Jahr.

 

Kunstprojekt „Hürden der Gesellschaft“

In diesem Schuljahr haben wir, die 9b, zusammen mit Frau Gruchmann in der Tagesförderstätte in Kaltenkirchen eine Vernissage durchgeführt. Im Kunstunterricht hatten wir „soziale Interaktionen“ als Thema für unsere Werke gewählt. In Zusammenarbeit mit der Tagesförderstätte konnten wir unser Kunstprojekt über die „Hürden der Gesellschaft“ ausstellen.

Basierend auf einem Gemälde, das vor dem 20. Jh. entstanden sein sollte, analysierten wir die abgebildeten sozialen Interaktionen. Diese sollten wir, nachdem wir uns mit jenen auseinandergesetzt haben, auf unsere eigene Leinwand im Pop-Art-Stil übertragen. Diese Kunstrichtung wird durch bunte, kräftige Farben, nicht realitätsnahe Objekte und formatfüllende geprägt.

Die Tagesförderstätte in Kaltenkirchen betreut hilfsbedürftige Erwachsene jeden Alters. Um sie in die Wirtschaft und die Gesellschaft zu integrieren, gibt es auch eine Werkstatt, in der sie Produkte für andere Firmen herstellen. Wir haben uns für die Tagesförderstätte als Ausstellungsort entschieden, da diese mit ihrem sozialen Engagement viele unserer sozialen Interaktionen widerspiegelt. Außerdem wollten wir diesen Menschen eine kleine Freude mit unseren Gemälden bereiten, indem wir diese über einen längeren Zeitraum dort hängen lassen. 

Die Schüler unserer Klasse zeigten großes Interesse an den Gemälden, da dieses Großprojekt eine Abwechslung zum normalen Kunstunterricht war. Einige zeigten besonders viel Engagement, sie blieben nach dem regulären Unterricht noch länger in der Schule, um an ihrem Werk fleißig weiter zu arbeiten. Der Mehrheit der Schüler unserer Klasse gefiel die Ausstellung sehr gut, jedoch war die Hängung der Bilder zum Teil eine echte Herausforderung.  Insgesamt aber war es laut der 9b ein erfolgreiches, abwechslungsreiches Projekt.

Am Ende wurden die Gäste gebeten, ihren Eindruck in ein vorbereitetes Gästebuch zu verfassen. Laut diesen Kommentaren kam die Ausstellung wohl sehr gut an, was die Klasse sehr erfreut hat. Allerdings wurde schon zum Anfang hin das große Interesse der Besucher sichtbar, was sich durch das Stellen von interessierten Fragen und das Hineinversetzen in den Künstler zeigte. Alles in Allem hat es unseren Gästen sehr gut gefallen, was wir aus unseren eigenen Eindrücken nur bestätigen können.

Während der Ausstellung haben wir Spenden gesammelt, die der Tagesförderstätte zu Gute gekommen sind.  Als Dankeschön für das gelungene Projekt.

Das Gold von Caxamalca – Ein Schattentheater-Projekt der 7c

„Leb wohl, mein geliebtes Caxamalca!“ Mit diesen Worten stürzte sich Atahualpa, der letzte große Inkaherrscher ins Feuer. Dass dem König der Inka aufgrund der spanischen Eroberer, angeführt von Francesco Pizarro, keine Wahl blieb, erfuhren die Klassen 5a-f am Donnerstag, den 20.07.2017, in einer Schattentheateraufführung. Sie verfolgten gespannt die Inszenierung, die eine Geschichte von Macht, Verrat und Goldgier erzählte. Doch auch Stolz, Ehre und Freundschaft spielten eine wichtige Rolle.

Mit viel Liebe, in kleinsten Details abgebildet, gelang es der Klasse 7c mit ihrem Schattentheater Groß (einige Lehrer/innen schlichen sich im Dunkeln in die Aula) und Klein in ihren Bann zu ziehen. Das Buch „Das Gold von Caxamalca“ von Jakob Wassermann hatte als Vorlage zu dem Schattenspiel gedient. Im Deutsch- und Geschichtsunterricht setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Thematik auseinander und schrieben ein eigenes Drehbuch. An einem Fachtag entwarfen sie, unterstützt von Frau Mammel und Frau Röschmann, ihre eigenen Figuren und bauten ein Bühnenbild. Danach konnten die Proben beginnen.

Die Kinder experimentierten in vielfältiger Weise fantasievoll und kreativ, um die Geheimnisse von Licht und Schatten zu entdecken. In der Nähe der Scheinwerfer wurde geschwitzt und teilweise jonglierten die Schülerinnen und Schüler mit mehreren Figuren gleichzeitig, während sie ihren Einsatz nicht verpassen durften. Begleitet wurden sie dabei vom Technik-Team, das für Ton und Beleuchtung zuständig war. So zuckte nicht nur ein Fünftklässler  bei den lauten Kanonenschüssen zusammen.

Am Ende der Vorstellung gab es viel Applaus für die Schauspieler, Erzähler, Moderatoren und das Team hinter dem Mischpult.

V. Röschmann

Umschau 26.07.2017 Schattentheater

Schulhofgestaltung

Über 12.000€ hatte der Sponsorenlauf im letzten Jahr jeweils für UNICEF sowie für die Verschönerung des Schulhofes eingebracht. Nun sind mit den fünf Sitzgruppen (Foto) die ersten Anschaffungen eingetroffen. In den Sommerferien erfolgt zudem die Errichtung eines weiteren Fußballkleinfeldes, eine neue Tischtennisplatte, die Reparatur einer bereits vorhandenen Platte sowie die Gestaltung einer weiteren Laube.

Vielen Dank den beteiligten Schülerinnen und Schülern (SV und JuBoKaki) sowie insbesondere Herrn Schütt für die Organisation!

Berlin, Berlin, wir wollen nach Berlin!

In einem souveränen Halbfinale setzten sich die Jungen der JtfO WK III Fußballmannschaft mit 2:0 gegen die Gemeinschaftsschule aus Sandesneben durch. Im anschließenden Finale überzeugten die Jungs gegen das Kopernikus Gymnasium aus Bargteheide und gewannen am Ende verdient mit 6:1. Nun freuen wir uns auf das anstehende Landesfinale am 14.07. im Kreis Segeberg und wollen alles dafür tun, das Bundesfinale im kommenden Herbst in Berlin zu erreichen!

Besuch im Forschungszentrum DESY

Am Dienstag, den 21.6.2017, hat die 9d mit Frau Rohlfs und Frau Keitel eine Exkursion zum Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY) in Hamburg-Bahrenfeld gemacht, um dort ein Schülerpraktikum zur Radioaktivität durchzuführen.

Um 7.15 Uhr haben wir uns am Bahnhof Kaltenkirchen getroffen, um 17.20 Uhr waren wir wieder zurück. Dazwischen haben wir neben den Tücken des öffentlichen Nahverkehrs (spontaner Zugausfall in Eidelstedt, Verspätung der S-Bahn, drei Mal Umsteigen, auf dem Rückweg Totalausfall der S-Bahnen ab Othmarschen, da wegen verdächtiger Personen auf den Gleisanlagen in Altona der Strom abgeschaltet werden musste, eine lange Busfahrt durch West-Hamburg, …) einen interessanten Tag auf dem DESY-Gelände verbracht.

Nach einem einführenden Vortrag des Praktikumleiters haben die Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung von zwei Studenten in Zweier- und Dreier-Teams zunächst vorbereitende Experimente mit dem Geiger-Müller-Zählrohr durchgeführt: Zunächst wurde die Nullrate im Labor bestimmt, danach die radioaktive Strahlung von verschiedenen Salzen untersucht sowie die Dichtigkeit von defekten Bleiplatten. Im zweiten Experimentierteil konnten die Teams zwischen fünf unterschiedlichen Experimenten wählen: Das Durchdringungsvermögen ionisierender Strahlung, ionisierende Strahlung im Magnetfeld, die Streuung ionisierender Strahlung, die Halbwertszeit von Protactinium und das Abstandsgesetz für ionisierende Strahlung wurden untersucht. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler ihre Messwerte ausgewertet und graphisch dargestellt. Die Ergebnisse mussten zum Schluss der gesamten Gruppe in einem kurzen Vortrag dargestellt und erläutert werden.

Höhepunkt der Exkursion war nach der Mittagspause die Besichtigung der Nebelkammer, in der Alpha- und Beta-Strahlung beeindruckend sichtbar gemacht wurde. Außerdem haben die Schüler natürlich auch noch erfahren, welche Art der Forschung im DESY betrieben wurde und weiterhin betrieben wird.

Claudia Rohlfs